Erleuchtung

„multidimensionales Bewusstsein“

Als Erleuchtung wird der Zustand der Auslöschung der persönlichen Identität, spontan, oder durch spirituelle Übungen, bezeichnet.

Dabei kommt es aufgrund von Resonanz zur („in der Regel“) unwiderruflichen Aufhebung der Subjekt-Objekt-Trennung. Das mit einer Person identifizierte Ich wird ebenso wie das scheinbar materielle Sein als Illusion (Maya*) erkannt.

Eine erleuchtete Person (die es genau genommen nicht gibt) nimmt sich fortan als Beobachter des Seins wahr. Die Erleuchtung (auch mystische Hochzeit / Unio Mystica genannt) wird gemeinhin als höchstes spirituelles Ziel bezeichnet. Viele Schriften erklären, dass es jahrzehntelanger Meditation und spiritueller Praxis bedarf, um diesen Zustand zu erreichen.

Aus Sicht der Erleuchtung jedoch „gibt es nichts zu tun“; denn die fundamentale Erkenntnis Erleuchteter ist, dass es niemals einem Handelnden und auch keine Realität nach unserem Verständnis gab.

*Maya – ind. „die göttliche Täuschung“. Mit Einsicht in die Maya erscheint alles in dieser Welt als ein Zusammenspiel von Lichtpartikeln, Frequenzen und Energie. Ähnlich der Betrachtung eines Kinofilms auf einer Leinwand.